Selbstzweifel, ade! Der 3-Schritte-Masterplan für deine innere Stärke – Shanti Pur! Podcast Episode 28
🎙️ Shanti Pur! · Episode 28

Selbstzweifel, ade! — Mein 3-Schritte-Masterplan, wie du in deine innere Stärke kommst

Die Rose zweifelt nicht daran, dass sie erblühen wird. Und du?

„Bringt mich das, was ich jetzt mache, meinem Ziel näher? Ja oder nein? Und wenn es nein ist — dann weg damit."

– Sadhvi Shanti

Du kennst diesen Moment: Du hast eine Idee, du siehst, was du erreichen könntest — und dann kommt diese Stimme. „Das schaffst du doch sowieso nicht." „Wer bist du, dass du das tun sollst?" „Es ist besser, du schweigst." Diese Stimme ist alt. Sie stammt meistens aus den ersten sieben Lebensjahren, und sie hat sich seitdem in dein Denken eingenistet, ohne dass du je darum gebeten hättest.

In dieser Folge teile ich meinen 3-Schritte-Masterplan mit dir, der dir zeigt, wie du aus diesem Kreislauf herauskommst — und wie du die Kräfte, die du längst in dir trägst, endlich in Bewegung setzt.

🌹 Schritt 1 — Zweifel ausräumen

Die Natur zweifelt nicht. Eine Rose weiß vom ersten Augenblick an, dass sie erblühen wird. Sie öffnet sich Schritt für Schritt, ohne sich zu fragen, ob sie groß genug, schön genug oder stark genug dafür ist. Sie kennt ihr Ziel — und sie geht es, auch wenn es kalt wird, auch wenn der Regen kommt.

Wenn du zweifelst, bist du wie eine Knospe, die sich weigert, sich zu öffnen. Die Kraft ist da, das Potenzial ist da — aber der Zweifel hält alles fest. Er ist das Loch im Sack, durch das alles davonrinnt, bevor du einen Schritt machen kannst.

Was darf dein erster Schritt sein? Setz dich hin, nimm einen Stift und schreibe auf: Was hindert mich gerade am Weiterkommen? Schreibe alles auf, was dir in den Kopf kommt. Urteile nicht darüber, streiche nichts durch, lass die Sätze kommen. Und dann schau auf das, was du geschrieben hast, und frage dich:

  • Welcher Glaubenssatz steckt hinter diesem Gedanken?
  • Wann habe ich diesen Satz zum ersten Mal gehört?
  • Ist er heute noch wahr — oder war er es vielleicht nie?

Wenn du dabei nicht weiterkommst, such dir Unterstützung. Das ist kein Zeichen von Schwäche, das ist der mutigste Schritt, den du tun kannst. Denn jenseits dieser alten Mauern wartet das, was du wirklich bist.

🎯 Schritt 2 — Ein klares Ziel setzen

Du kannst dich nicht ins Auto setzen, ohne zu wissen, wohin du fahren willst. Genau so funktioniert das auch mit deinem Leben. Ohne ein klares Bild von dem, was du willst, treibst du. Du bewegst dich, aber nicht vorwärts.

Was ich dir empfehle — und was mir selbst immer wieder hilft — ist diese Übung: Nimm ein großes Blatt Papier und schreibe dreißig bis vierzig Fähigkeiten auf, die du hast. Alles zählt. Dass du gut zuhörst. Dass du Ordnung hältst. Dass du kochst. Dass du erklären kannst. Dass du durchhältst. Dass du Menschen spürst. Alles.

Wenn das Blatt voll ist, schau es an und frage dich: Welche dieser Fähigkeiten möchte ich vertiefen, so dass ich dabei glücklich bin? Genau dort liegt oft das Ziel, das wirklich zu dir gehört. Nicht das Ziel, das andere dir empfohlen haben. Nicht das, das sich gut anhört. Sondern das, das in dir brennt.

„Der größte Weg beginnt immer mit dem kleinsten Schritt. Setz dir ein großes Ziel — und fang mit dem Kleinen an."

– Sadhvi Shanti

Und bitte mach das schriftlich. Ein Ziel, das nur in deinem Kopf lebt, ist noch kein Ziel — es ist ein Wunsch. Sobald es auf dem Papier steht, beginnt es, Gestalt anzunehmen.

🌱 Schritt 3 — In die Handlung kommen

Goethe hat es schon gewusst: Grau, mein Freund, ist alle Theorie. Du kannst über deine Ziele nachdenken, du kannst davon träumen, du kannst Bücher darüber lesen — aber es passiert genau dann etwas, wenn du den nächsten kleinen Schritt tust. Nicht den perfekten. Den nächsten.

Und hier hilft mir eine Frage, die ich mir immer wieder stelle, wenn ich merke, dass ich mich in Aktivitäten verliere, die mich nicht weiterbringen: Bringt mich das, was ich gerade mache, meinem Ziel näher? Wenn ich beim Scrollen durch das Telefon sitze und nichts davon entsteht, dann lege ich es weg. Nicht aus Strenge, sondern aus Liebe zu dem, was ich wirklich will.

Schreib dir auf, was du morgen erreichen möchtest. Dann schreib, was du bis Ende der Woche erreichen möchtest. Führe ein kleines Zieltagebuch, in dem du am Abend auch notierst, was du schon geschafft hast — denn oft vergessen wir genau das. Sei stolz auf dich, wenn du einen Schritt gemacht hast, auch wenn er dir klein vorkommt. Ich lobe mich selbst wirklich und sage: „Shanti, super hast du das gemacht." Das ist kein Luxus, das ist notwendig.

Und mach diese Schritte nicht verbissen. Geh sie mit Freude. Denn wenn etwas wirklich deins ist, dann fühlt es sich nicht wie Pflicht an, sondern wie ein Ja zu dir selbst.

Die 3 Schritte im Überblick

1

Schreibe auf, welche Gedanken dich immer wieder bremsen — und frage dich, woher sie stammen.

2

Schreibe dreißig bis vierzig deiner Fähigkeiten auf und such dir heraus, welche davon du mit Freude vertiefen würdest.

3

Mach deinen nächsten kleinen Schritt — heute, nicht irgendwann — und schreib am Abend auf, was du getan hast.

Der Sommer schenkt uns Licht, Weite und die Einladung, das, was in uns wächst, endlich in die Sonne zu halten. Genau wie eine Rose, die sich öffnet — nicht weil die Bedingungen perfekt sind, sondern weil es an der Zeit ist.

Du bist viel stärker als jede Stimme, die dir sagt, du seist es nicht.

Sadhvi Shanti

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Sadhvi Shanti

Dr. med. Shanti Puri

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